Am Unterarm und Oberarm

Sehnen- und Sehnenscheidenerkrankungen

Fehlerhaftes Fitnesstraining, aber auch chronische Überlastungen können Beschwerden im Bereich der Schulter, des Ellenbogens und Handgelenks verursachen. Häufig sind die Sehnen im Bereich des Schultergelenks oder des Ellenbogengelenks betroffen. Der Sehnenansatz der Sehne zum Knochen ist gereizt, starke Schmerzen können entstehen. Ohne Behandlung kann es bei schweren Verläufen und chronischen entzündlichen Veränderungen zu einem Riss der Sehne kommen.

Ein individueller Behandlungsplan wird erarbeitet, um eine Chronifizierung zu verhindern. Der Überlastungsreiz sollte beispielsweise durch Optimierung eines falschen oder einseitigen Trainings und präventive Maßnahmen ausgeschaltet werden. Zur Therapie können z. B. gezielte Injektionen zur Schmerzreduktion und Entzündungshemmung und Stoßwellentherapie erfolgen. Eine Versorgung mit Bandagen oder Schienen kann das gereizte Sehnengewebe entlasten und somit Schmerzen reduzieren.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom (auch Carpaltunnelsyndrom , CTS, genannt) ist eine Gefühlsstörung der Hand. Oft ist diese verbunden mit einem störenden Kribbeln im Bereich des Daumens, Zeige- und Mittelfingers sowie Schmerzen im Handgelenk. Hierbei wird einer der großen, die Hand versorgenden Nerven (Nervus medianus) durch den Karpalkanal eingeengt. Es kommt zu einer Durchblutungsstörung, die zu Funktionsstörungen führen kann.

Typisch ist der sogenannte Nachtschmerz mit nächtlichen Schmerzen und Taubheitsgefühlen. Eine Schmerzausstrahlung über den Arm bis hoch zur Schulter ist möglich. Auch tagsüber treten taube Fingerspitzen, Kribbeln und brennende Schmerzen auf. Es kann zu einem Verlust der Feinmotorik kommen.

Ursachen des Karpaltunnelsyndroms

  • Überlastungen (schwere körperliche Arbeit)
  • Körperliche Veränderungen in der Schwangerschaft
  • Schwellung der Sehnen im Handgelenksbereich
  • Stoffwechselerkrankungen wie Gicht
  • Rheuma
  • Diabetes
  • Verletzungen
  • Bürotätigkeit

Karpaltunnelsyndrom Operation

In leichten Fällen und im Anfangsstadium hilft manchmal noch eine konservative Therapie (Ruhigstellung durch Schienen). Oft verhindert dies aber nicht die OP, sondern verzögert diese nur.

Bei der Operation erfolgt eine Spaltung des bandartigen Dachs des Karpalkanals. So hat der Nervus medianus wieder mehr Platz und wird von Druck befreit. Das Band wird nicht vernäht. Zwischen den Stümpfen bildet sich eine Narbe, die das Band mit dem Längengewinn schließt. Die Operation kann ambulant in lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden.

Nach der Operation

Die Hand sollte nach der Operation für ca. 2 bis 3 Wochen geschont werden. Die große Mehrzahl der Patienten ist nach der Operation dauerhaft beschwerdefrei. In manchen Fällen wurde der Nerv bereits über einen langen Zeitraum bleibend geschädigt. Dies lässt sich operativ nicht rückgängig machen.

Tendovaginitis

Der Schnappfinger (Tendovaginitis stenosans, auch schnellender Finger genannt) ist eine Sehnenscheidenentzündung im Bereich der Beugesehnenscheide im Finger- bzw. Daumenbereich. Möchte man den Finger aus der Beugung herausstrecken, kommt es zu einer schnappenden Bewegungseinschränkung. Ursache ist der Sehnenknoten, der durch die Verdickung des Ringbandes nicht ohne weiteres hindurchgleiten kann. Die Bewegung stoppt dadurch. Erst durch stärkere Kraftaufwendung gelingt die Streckung mit einem deutlich sichtbaren, schmerzhaften Schnappen.

Symptome des Schnappfingers

  • Schmerzhaftes Schnappen bei Beugung oder Streckung
  • gegebenenfalls tastbare Verhärtung in Fingernähe im Bereich der Handinnenfläche

Operation des Schnappfingers / schnellenden Fingers

Führen konservative Therapieversuche (z. B. Ruhigstellung im Gips, entzündungshemmende Medikamente) nicht zur Heilung, ist eine Operation angezeigt.

Der kleine Eingriff kann ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Der Blutzufluss wird während der Operation durch eine Oberarmmanschette eingeschränkt, so kommt es kaum zu Blutungen. Es erfolgt ein kleiner Schnitt und Durchtrennung des ersten Ringbandes am betroffenen Finger. Einengendes, entzündetes Gewebe kann entfernt werden. Die Engstelle am Finger wird dadurch erweitert. Die schmerzlose Beweglichkeit des Fingers oder Daumens kann damit wiederhergestellt werden. Der Schnitt wird in der Falte über dem Grundgelenk des betroffenen Fingers vorgenommen und zum Schluss wieder durch eine Hautnaht verschlossen.

Für ca. eine Woche wird nach der OP eine Schiene angelegt. Bewegungsübungen können nach einigen Tagen erfolgen.

Metallentfernung

Nach der operativen Behandlung eines Knochenbruchs verbleibt oft Fremdmaterial im Körper. Die Platten, Schrauben, Nägel und Festhalter stabilisieren die Knochen beim Zusammenwachsen. Das Metall kann aber zu einer größeren Neigung zu Knochenbrüchen und Infektionen führen oder sich ablösen. Eine operative Metallentfernung sollte daher nach Verheilen des Knochens angestrebt werden. Über Vor- und Nachteile der Metallentfernung in Ihrem konkreten Fall informieren wir Sie gern.

Wir führen den Eingriff in den allermeisten Fällen ambulant in unserer Praxis durch. Meist reicht ein kleiner Gewebeschnitt aus, um die Operation durchzuführen. Dabei achten wir auf ein gewebeschonendes und narbensparendes Vorgehen. Das Entfernen des Fremdmaterials ist in der Regel ein deutlich kleinerer Eingriff als die vorhergegangene Operation. Nach einer Erholungszeit von 1 bis 2 Stunden können Sie wieder nach Hause gehen.

Ganglien (Überbeine)

Ein Ganglion (auch Überbein genannt) ist eine ballonartige, mit Flüssigkeit gefüllte Zyste. Der meist an der Hand vorkommende, gutartige Weichteiltumor hat in der Regel Verbindung mit einem Gelenk oder einer Sehnenscheide. Zunächst sollte man abwarten, ob sich das Ganglion von selbst zurückbildet. Es können konservative Therapiemethoden erfolgen. Zeigt das Ganglion keine Rückbildungstendenzen, sollte eine operative Behandlung erwogen werden. Besonders wenn Ganglien sehr groß sind, optisch stören, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursachen.

Die ambulante Operation zur Entfernung der Zyste kann in lokaler Betäubung, aber auch in Teil- oder Vollnarkose erfolgen. Dies ist abhängig von der Lokalisation des Ganglions und dem Wunsch des Patienten. Gegebenenfalls wird eine Blutstauung vorgenommen, um eine bessere Sicht bei der Operation zu ermöglichen. Liegt das Ganglion primär im Gelenkkapselareal oder im Sehnenbereich, kann ein Stabilisierungsverband oder Gips notwendig sein. Nach der Operation können die Patienten wieder nach Hause entlassen werden.

Trotz chirurgischer Entfernung muss in 10 bis 20 Prozent der Fälle mit einem Wiederauftreten an gleicher Stelle gerechnet werden.

Lipome

Lipome sind gutartige Geschwulste des Fettgewebes. Die knotigen Fettansammlungen sind abgekapselt und treten meistens am Nacken, Rücken, Bauch sowie an Armen und Oberschenkeln auf. Man muss sie nicht unbedingt behandeln. Sie sollten aber entfernt werden, wenn sie schnell wachsen, auf Nerven oder Sehnen drücken oder schmerzen.

Nur in seltenen Fällen entsteht aus diesem gutartigen Weichteiltumor ein bösartiger Tumor. Zur Diagnostik kann eine Gewebeprobe entnommen und unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht werden.

Wir nehmen den kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung schnell und schmerzfrei vor. Bei der operativen Behandlung legen wir höchsten Wert auf das kosmetische Resultat. Kleine Schnitte und selbstauflösendes Nahtmaterial bilden die Grundlage für eine schnelle Regeneration und geringe Narbenbildung.

Unfallchirurgische Praxis Springe
Jägerallee 12
31832 Springe


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